5 Medaillen für Deutschland bei der IFBT-WM

Mit 16 Spieler*innen angereist, alle in diversen Disziplinen eingesetzt, 5 Medaillenplätze ergattert und mit einem Sieg im Nationenwettbewerb gegen Brasilien überrascht. So lautet das Fazit der deutschen Auswahl bei der IFBT Beach Tennis Weltmeisterschaft in Castelldefels bei Barcelona/Spanien.
Team Deutschland 1 setzte sich im Erstrunden-Match gegen die Südamerikaner mit 2:0 durch. Die Punkte erspielten in den Doppeln Daniela Gayck und Simone Wienbeck (beide Hamburg) sowie die Brüder Melvil und Jannis Unland (beide Osnabrück). Ein echtes Ausrufezeichen!
Die Ansetzung meinte es nicht gut mit den deutschen Spieler*innen; im Viertelfinale wartete der mehrmalige IFBT Weltmeister Italien, der sich erwartungsgemäß durchsetzen konnte, obwohl unsere Damen lange auf Augenhöhe spielten.
Die in den diversen Disziplinen erspielten 5 Medaillen übertrafen alle Erwartungen. Unsere Spielerinnen und Spieler unter den mehr als 300 Teilnehmern standen bei extremen Temperaturen bis zu 13 Stunden täglich im heißen Sand.
Gleich zwei Medaillen und damit einen Platz auf dem Siegertreppchen konnten sich Luisa Voigt (Bad Doberan, Gold im Einzel/Amateure und Silber im Doppel/Amateure) und Daniela Gayck (Hamburg, Bronze im Doppel40 und Bronze im Doppel30) erspielen. Simone Wienbeck (Hamburg) sicherte sich zusammen mit Daniela Bronze im Doppel30. Tina Hübner (Kühlungsborn) gewann Silber an der Seite von Luisa im Doppel/Amateure). Julia Peukert (Berlin) gewann zusammen mit Ann-Elaine Teetzen (Bansin) Bronze im Doppel/Amateure.
Die extrem großen Starterfelder bei den Herren und das hohe Leistungsniveau verhinderten weitere Medaillen.
Zudem sicherten sich Fritz Peukert und Elea Teetzen Medaillen im WM Kids- und Jugendturnier.
Sehr erfreut zeigte sich IFBT-Deutschland-Koordinator Thomas Oberwalder über das Engagement, dass alle Spieler*innen über das viertägige Turnier und den vorausgegangenen Trainingstag an den Tag gelegt haben und das freundschaftliche Miteinander rund um die Courts, dass auch das gegenseitige Anfeuern und betreuen bei den Matches beinhaltete.
„Wir haben unter anderem im Pro-Wettbewerb ein bißchen mit der Teamzusammenstellung bunt gemischt und bei der WM mit den jungen Spielerinnen Ann-Elaine Teetzen und Alicia Witzmann Nachwuchs in das Team integriert. Beide zeigten eine ganz starke Leistung in Castelldefels; darauf lässt sich aufbauen“, so Oberwalder. „Mit 5 Medaillen hat niemand gerechnet – ein Top-Ergebnis.“
Nach der WM ist vor der EM und so laufen bereits die Vorbereitung auf das kommende große Turnier im September.
Ein Turnier der IFBT in Deutschland steht am 16./17. August in Dierhagen an. Dort werden auch Medaillengewinner aus Spanien mit am Start sein. Aber auch ein Schnuppercourt für Anfänger wird aufgebaut.

Simone Wienbeck (3.v.r.) und Daniela Gayck (2.v.r.) bei der Siegerehrung Damen-Doppel30.

Geballte Frauen-Power: (v.l.) Luisa Voigt mit den deutschen Youngsters Elea, Ann-Elaine und Alicia.

Melvil Unland (2.v.r.) und Jannis Unland (1.v.r.) aus Osnabrück mit ihren Gegnern nach dem Herren-Doppel im Nations-Wettbewerb gegen Italien.

Support an der Seitenlinie von Team Germany. „You never play alone!“

Der Hammer: Vier deutsche Damen auf dem Treppchen. Siegerehrung Damen-Doppel/Amateure. Silber für Luisa Voigt/Tina Hübner und Bronze für Ann-Elaine Teetzen/Julia Peukert.

Marcello Vacca (Italien, IFBT Vizeweltmeister 2014 und 3. Platz Mixed40 2019) startete mit Thomas Oberwalder (r.) im Herren-Doppel/Pro.

Melvil (r.) und Jannis Unland im WM-Länderspiel gegen Brasilien. Das Doppel ging an die Jungs aus Osnabrück.

Luisa Voigt (l.) mit Tina Hübner im Damen-Doppel auf dem Center Court.

Marvin Flügel und Sven Peukert (r.) für Team Germany 2 im WM-Länderspiel gegen Polen 2.